Handicap

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Das Handicap beim Golfen

Das Handicap im Golf gibt die ungefähre Spielstärke des Golfers an. Im Allgemeinen gilt: Je niedriger das Handicap, desto besser das Golfspiel. Hierbei beschreibt die sogenannte Stammvorgabe die Schlagzahl, die der Spieler mehr benötigt, als von dem jeweiligen Platz vorgegeben wurde. Bei fast allen Spielern handelt es sich bei dem Handicap um eine negative Zahl, die bei der Angabe jedoch häufig aufgrund des Sprachgebrauchs unterschlagen wird. Beginnend bei einem Handicap von -54 liegt die Bandbreite der Möglichkeiten bis zu einem Handicap von +5.

Das Handicap im Spiel

Während eines Turniers oder einfachen Golfspiels können die verschiedenen Handicaps eines Flights, also einer Gruppe von Spielern, gegeneinander aufgerechnet werden, so dass ein Spiel auf gleichem Level trotz unterschiedlicher Spielstärke stattfinden kann. So lässt sich das Handicap bei fast allen Formen, darunter zum Beispiel Stableford, Lochspiel oder auch dem einfachen Zählspiel, dazu verwenden, die unterschiedlichen Spielstärken in der Punktevergabe auszugleichen. Ein Spieler mit hohem Handicap kann somit auch einen Spieler mit niedrigem Handicap schlagen, da der Spieler mit dem höheren Handicap eine entsprechend höhere Spielvorgabe pro Loch erhält als sein Gegenspieler.

Turniererfolge mit dem eigenen Handicap

Für alle 18 Bahnen eines Golfplatzes gibt es pro Bahn einen Richtwert für die Schlagzahl, der Par genannt wird. Entsprechend des eigenen Handicaps wird die Zahl der Soll-Schläge für die jeweiligen Bahnen jedoch erhöht, um trotz eines schwächeren Spiels als Vorgabe zu den jeweiligen Punkten zu gelangen. Sofern weniger Schläge als vorgegeben bei einem beaufsichtigten Spiel erreicht wurden, wird das Handicap entsprechend angeglichen.

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